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Abgeschnittener Scan

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stef1186
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(@stef1186)
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Joined: 5 years ago

Hallo,

ich habe nun da das Scannen funktioniert noch einige Probleme mit dem Ergebnis.

Hatte gestern einen Scan mit Höchster Auflösung gestartet, da der Scan 6 Stunden (3 Stunden habe ich es noch über den Laptop "überwacht und hatte eine Temperatur von 55-58°C) dauerte wurde er erst mitten in der Nacht fertig, also habe ich heute vom Handy über VPN darauf zugegriffen und muss sagen der Zugriff ansich hat funktioniert, allerdings wurde mir der Scan aus der Nacht nicht angezeigt, also keine Punktewolke, drei "ply" Dateien sind allerdings vorhanden. Man kann daraus aber keine "Stl"Datei meshen. Zuhause hatte ich vom Laptop auf den Fabscan zugegriffen das gleiche Ergebnis wie über das Handy.

Habe dann heute den Scan neu gestartet, diemal mit mittlerer Auflösung nach gut einer Stunde war der Scan beendet, allerdings wurde der untere Teil des Gegenstandes abgeschnitten, obwohl er auf der Kamera zu sehen ist und auch vom Laser getroffen wurde. Woran könnte das liegen?

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Danilo0702
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(@danilo0702)
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es ist zur Zeit immer noch besser, 2-4 unterschiedliche Scans und diese dann in Meshlab zusammenzusetzen, als einen bei 100% Auflösung zu machen.

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stef1186
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(@stef1186)
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Joined: 5 years ago

Wie funktioniert das ganze dann weiter im Meshlab? Läd man dann die ply-Datein vom fanscanpi runter, fügt diese in ein Meshlab ein und dieses erkennt automatisch Übereinstimmungen und setzt diese dann zusammen?

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mario
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(@mario)
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Joined: 6 years ago
Posted by: @stef1186

Wie funktioniert das ganze dann weiter im Meshlab? Läd man dann die ply-Datein vom fanscanpi runter, fügt diese in ein Meshlab ein und dieses erkennt automatisch Übereinstimmungen und setzt diese dann zusammen?

Fast. Man muss die ply's nach meshlab importieren und dann kann man über verschiedene Werkzeuge die Dateien matchen. Die zuverlässigste Art ist dabei gleiche Punkte zu markieren und dann MeshLab zu sagen finde die richtige Postion. Stichwort ist hier: ICP (Iterative Closest Points) oder auch Pointcloud Alignment.

Ich weiß das hilft jetzt direkt nicht weiter. Aber ich habe ein Buch zum Thema 3D Scannen geschrieben. Das Buch erscheint in den nächsten Wochen. Da sind vor allem auch die Themen Nachbearbeitung sehr gut behandelt.

Ansonsten kann @Danilo0702 sicher seinen Workflow genauer beschreiben. Er hat bereits exzellente Ergebnisse mit MeshLab erzielt.

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stef1186
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(@stef1186)
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Joined: 5 years ago

Von deinem Buch hab ich im Live-Stream schon gehört und hatte es mir sofort auf den Merkzettel geschrieben, das werde ich mir auf jeden Fall kaufen.

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Danilo0702
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(@danilo0702)
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Joined: 5 years ago

anfangs habe ich versucht, in der höchsten Auflösung einen einzelnen Scan über Stunden zu erstellen, da ich vom zusammensetzen einzelner Scans keine Ahnung hatte. Das externe Programm Meshlab erschien mir als äusserst kompliziert. Mittlerweile ist es der Favorit unter den open Source Programmen. Es ist so mächtig, dass man darüber sicher Tage mit dem Beschreiben füllen könnte. Es ist in englisch und eines der grössten Nachteile ist, es hat keine "Zurückfunktion" --- einmal einen Befehl ausgeführt, gibts kein zurück mehr. Weiterhin habe ich mir angewöhnt, nach jedem Schritt das Modell als.ply und .stl zu speichern, da Meshlab einfach so einfriert. Aber das ist das kleinste Problem.

Ich habe unzählige Videos mir angeschaut, aber das oben verlinkte von Mario ist das aufschlussreichste. Einen kleinen Unterschied  habe ich aber.... Anfangs habe ich mit reinen .ply Dateien gearbeitet und diese versucht, zusammenzusetzen. Das hat sich als Drahtseilakt herausgestellt und war oft mehr mit Glück als Können verbunden. Deswegen bearbeite ich jeden einzelnen Scan, den ich in Farbe und max 50% Auflösung scanne und in Meshlab mit einbinde, säubere ihn und wandle ihn in eine .stl (egal ob da grosse Löcher sind). Wenn ich alle (zB 4 Scans fertig habe, starte ich das Prog neu und importiere alle diese .stl. Alles weitere genauso wie oben im Video....

Meine persönliche Erfahrung ist, dass sich stl Dateien wesentlich besser und genauer in viel kürzerer Zeit sauber verbinden lassen.

Es gibt so viele Wege, mit diesem Prog ein anspruchvolles Resultat zu erstellen, dass ich gar nicht in der Lage bin, das zu schreiben.

Einfach: import---bereinigen---Normals---Ball Pivoting--- ((Extras: Clean der Facetten und vertexes, Smothing, simplifying)) ---- Ich glaub, dafür gibts kein Rezept.

Ich weiss aber, das fast alle "sauteuren" Programme genau mit diesen Alghorythmen aus Meshlab arbeiten

Ein anderes Programm zur Punktewolkenbearbeitung heisst Cloud Compare. Das ist mein Favorit, wenn ich Oberflächen mit der CNC  abtaste. Man bekommt dadurch eine völlig homogene gleichmässige Netzstruktur, welche sich viel einfacher mit dem Programm als in Meshlab bearbeiten lässt.

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